BASLER FORUM FÜR ÄGYPTOLOGIE |
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| 25.05.2011, um 19:00 Uhr, Rosshofgasse 2, CH-4051 Basel: "Schnitz" S 01 (Tram 3, Bus 30 und 34: Haltestelle Universität)
Dr. Maya Müller, Basel Abstract der Referentin |
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Noch um 1880 wusste niemand etwas von koptischen Textilien - sie ruhten unentdeckt im Boden Ägyptens. Bis ein österreichischer Sprachwissenschaftler auf die Idee kam, die Friedhöfe der römischen, byzantinisch-koptischen und frühislamischen Zeit suchen zu lassen. Um 1950 fanden sich Hunderttausende von Textilfragmenten, meist gewirkte Zierteile von Kleidern und Tüchern, in Museen und Privatsammlungen der ganzen Welt wieder, und die Nekropolen waren gnadenlos leergefegt. Auch das Basler Museum der Kulturen hatte zwei wichtige Privatsammlungen geschenkt bekommen. Im 5. Jahrhundert trugen wohlhabende Herren in den Städten Mittelägyptens, wo griechisch gesprochen wurde, Tuniken mit mythologischen Bildern: Amazonomachien zum Beispiel. Im 12. Jahrhundert trug eine Muslimin aus Assiut eine Zopfperücke. Heute liegen die Reste der gewirkten Bilderstreifen und die Zöpfe der Dame in einer Schublade des Textildepots und möchten zum Reden gebracht werden.
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| Bildnachweis | |
Photo: © Maya Müller |
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| Photo: © Maya Müller |
| Update:06.01.2011 | Webdesign: H. Jenni | © Basler Forum für Ägyptologie |